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DS Ausgabe 5/2018 Mai

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Liebe Leser,

die Diskussion um die Eskalation in Syrien und die Frage, ob oder inwieweit Donald Trump „durchgedreht“ sei, oder alles vielleicht doch nur „Theaterdonner“ darstellen würde, um die Falken im Weißen Haus ruhigzustellen, reduziert die gesamte Problematik auf eine einzelne Person und läßt außer acht, daß Teile der westlichen Welt sich schon seit längerer Zeit auf Rußland eingeschossen haben. Dabei finden sich sogar die alten „Alliierten“ USA, Frankreich und Großbritannien, wieder zusammen, offenbar krampfhaft auf der Suche nach einem Kriegsgrund. Nur, daß es Deutschland seinem Vasallenstatus innerhalb der NATO zu verdanken hat, diesmal nicht „Zielobjekt“ der Aggression zu sein, sondern vielmehr eben Rußland.

Die aktuelle Ausgabe der DEUTSCHEN STIMME widmet sich daher schon im Aufmacher dem Kalten Krieg gegen Rußland bzw. der „Kalten Kriegerin“ Theresa May, die eine unbewiesene Behauptung – eines Nervengift-Anschlages gegen zwei russische Staatsbürger namens Skripal (einer davon eine ehemaliger Doppelagent des Militär-Geheimdienstes GRU) – zum Anlaß nimmt, eine neue Hetzkampagne gegen das erstarkte Rußland unter Putin loszutreten.

Die geopolitische Analyse des neuen Konfrontationskurses von NATO und Teilen der EU übernimmt für uns kein Geringerer als Dr. Kersten Radzimanowski, einstiger Abteilungsleiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR und schließlich Staatssekretär unter dem letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maiziére bis zum 2. Oktober 1990.

Wenn es um Gift oder Giftgas geht, so ist Vorsicht geboten, nicht nur im Umgang mit selbigem, sondern vor allem bei der Berichterstattung hierzu. Wir stellen an dieser Stelle einen Beitrag von DS-Redaktionsmitglied Sascha A. Roßmüller voll umfänglich zur Verfügung (Seite 23, BLICKPUNKT, »Vorsicht Giftgas…«): https://deutsche-stimme.de/2018/04/11/vorsicht-giftgas-vor-allem-bei-der-berichterstattung-darueber/

In den Themenkomplex Rußland, Syrien und die jüngst eingeleiteten Eskalationsstufen hierzu paßt die Position der USA, das Iran-Atomabkommen in Frage zu stellen. Nicht nur an dieser Frage entzündet sich die »Angst vor einem großen Krieg«. Hierüber, und über die geopolitischen Hintergründe, berichtet DS-Redakteur Arne Schimmer in einem Hintergrundbericht unter eben dieser Überschrift sowie über den internationalen Kampf gegen die russisch-deutsche Energieallianz, die im Projekt »Nordstream 2« zum Ausdruck kommt (Seite 7, AUSLAND).

 

 

Doch hinter den Kulissen toben noch ganz andere Auseinandersetzungen. Schon in den letzten Ausgaben thematisierten wir die zunehmende Infragestellung des US-Dollars als Welt-Leitwährung. In der Mai-Ausgabe vertiefen wir dies noch einmal mit dem Beitrag »Rußland und China setzen auf Gold« (Seite 8, AUSLAND).

Ganz gleich, welche Position man auch einnehmen mag: Die Weltpolitik ist geprägt von interessegeleiteter Machtpolitik, allen Phrasen von Humanität und Menschenrechten zum Trotz. Doch man fragt sich auch, wessen Interessen wohl die Bundesregierung innerhalb der EU vertritt. Deutsche können es kaum sein, wenn man etwa daran denkt, daß Brüssel über kurz oder lang »sechs marode Westbalkan-Staaten« in die Europäische Union holen will, wie DS-Autor Moritz Altmann schreibt. Zusätzliche Milliardenkosten für Deutschland und eine noch stärkere Armutsmigration würden drohen, so der Autor weiter (Seite 8).

Mit dem Weg Donald Trumps an die Spitze des Staates ist auch die US-amerikanische »Altright«-Bewegung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, weil diese zu den Unterstützern des Radau-Präsidenten zählen soll. Dabei betrachtet diese selbst Trump nur als Vehikel oder Türöffner für bestimmte Positionierungen, die bislang undenkbar oder doch zumindest unsagbar schienen. Für exaktere Einsichten sorgt unser DS-Gespräch mit einem prominenten Vertreter dieser Denkrichtung, Jared Taylor. Tayler ist u.a. Herausgeber des Medienportals American Renaissance. In den USA werden seine Thesen heiß diskutiert, weil er Unterschiede zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen – ohne abwertend zu urteilen – nicht nur kulturell, sondern auch an anthropologischen Gesichtspunkten deutlich macht und daraus seine Schlußfolgerungen zieht. Auch in außenpolitischer Hinsicht sind seine Aussagen bemerkenswert: „Das Ende der USA als alleinige Supermacht ist eine begrüßenswerte Entwicklung. Die USA wurden zum weltweit mächtigsten Feind des Nationalismus und der Völkerschaften“ (Seite 3, DS-GESPRÄCH).

 

Wem es beim Bezug der DEUTSCHEN STIMME also vor allem darum geht, sich argumentativ aufzurüsten gegen Gutmenschen, Toleranzromantiker und außenpolitische Geisterfahrer, ist auch mit der Mai-Ausgabe wieder bestens bedient. Doch die »Kampfansage des rechten Intellekts“ ist älter, genauer gesagt könnte man sie an einem 25-jährigen Jubiläum festmachen. Vor einem Vierteljahrhundert erschien im Spiegel der aufsehenerregende Essay »Anschwellender Bocksgesang« von Botho Strauß. Hieran erinnert, anknüpfend an aktuelle Debatten, etwa um Uwe Tellkamp, der stellvertretende DS-Chefredakteur Jürgen Gansel (Seite 20, FEUILLETON).

 

 

Zurück in die Tagespolitik. Nicht wenige BRD-Politiker scheinen tüchtig benebelt zu sein, wenn wir uns ihre Politik betrachten. Denken wir nur an die vieldiskutierte »Cannabis-Legalisierung« (Safet Babic, Seite 5) oder den Umstand, daß uns sogenannte »unbegleitete minderjährige Ausländer« (umA) mittlerweile zwischen 55.000 und 65.000 Euro monatlich pro Person kosten. Das sind zwischen 150 und 175 Euro täglich für jeden einzelnen der jungen Asyl-“Bewerber” (Michael Siefers, Seite 5, DEUTSCHLAND).

 

 

Die DEUTSCHE STIMME widmet sich der Tagespolitik ebenso, wie sie gut recherchierte Hintergrundberichte und wirtschaftliche Analysen bietet. Brauchtum und Kultur kommen ebenso wenig zu kurz wie Berichte aus der nationalen Bewegung und dem patriotischen Umfeld. Der »Wonnemonat Mai« ist ein beliebter Hochzeitstermin. Doch wie organisiert man stilvoll eine traditionelle europäische Hochzeit? Einige wertvolle Anregungen und Vorschläge hierzu liefert uns diesmal – komplementär zu ihren allmonatlichen Brauchtumsbeiträgen – DS-Autorin Edda Schmidt im PANORAMA auf Seite 16.

 

Weil wir gerade von Nachrichten aus der Bewegung sprachen: Sie haben sicherlich von der »Causa Wetzlar« gehört. Dort hatte sich die Stadt einer im Eilverfahren erwirkten Anordnung des Bundesverfassungsgerichtes widersetzt und eine gerichtlich durch alle Instanzen durchgeklagte und somit zu genehmigende NPD-Wahlkampfauftaktveranstaltung mittels eines großangelegten Polizeieinsatzes verhindert. Man darf jetzt gespannt sein, ob das Bundesverfassungsgericht sich diese Mißachtung gefallen läßt, inwieweit also der Rechtsstaat noch intakt ist. Sie werden dazu nicht nur in dieser, sondern auch in den kommenden Ausgaben der DS noch einiges lesen (WIR SELBST, Seite 11).

 

Einen beeindruckenden Neustart hat die Jugendorganisation der NPD, die JN, unter ihrer neuen Führung hingelegt, und startet gleich mit einer ganzseitigen Berichterstattung über ihre Aktivitäten. Ob Auslandskontakte nach Litauen, Polen oder Tschechien, ob »Kiezstreifen« in Berlin, ob kommunale Mandatsträger in Sachsen: Die Jungen Nationalisten haben sich viel vorgenommen und dokumentieren dies auch sehr gut (Seite 12, Maik Müller und der Bundesarbeitskreis Europa).

 

Es ist ein Symbol für die preußische Tradition: Die Potsdamer Garnisonskirche. Arne Schimmer begeistert mit einer gefühlvollen Darstellung ihrer wechselhaften Geschichte und dem gegenwärtigen Kampf um »Die Wiederauferstehung eines Juwels«. Denn in Potsdam haben nun endgültig die Bauarbeiten zur Rekonstruktion der Garnisonkirche begonnen, die einst die Grablege der preußischen Könige war (Seite 18, PANORAMA).

 

 

Ich glaube, Sie haben jetzt einen guten Einblick in die Themenvielfalt der DS gewonnen. Weitere Artikel führe ich im Anschluß auf. Die DEUTSCHE STIMME bietet Monat für Monat auf großformatigen 24 Seiten einen Blick auf Geschichte und Gegenwart, auf Innen- und Außenpolitik, auf Kultur und Philosophie aus dezidiert nationaler Sicht. Wer umfassend informiert sein will, kann auf DIE ANDERE MEINUNG nicht verzichten.

 

 

Ihr Peter Schreiber
DS-Chefredakteur

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